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Ratgeber 5 Min. Lesezeit ·

Mähroboter kaufen: mit oder ohne Begrenzungsdraht?

Ein Mähroboter mäht deinen Rasen von selbst, mehrmals pro Woche ein wenig. Entscheidend sind, wie er den Rasenrand findet, wie groß dein Rasen ist und wie steil.

Mit oder ohne Begrenzungsdraht

Die meisten Mähroboter folgen einem Begrenzungsdraht: einem dünnen Kabel, das du mit Haken um den Rasen und um Beete im Boden befestigst. Die Ladestation schickt ein Signal hindurch, damit der Mäher weiß, wo er wenden muss. Das Verlegen dauert einen Nachmittag, danach sieht man den Draht nicht mehr. Viele Mäher haben ein Installationsset dabei, und Draht und Haken gibt es auch einzeln.

Mähroboter ohne Draht erkennen mit einer Kamera, wo der Rasen endet, etwa der Worx Landroid Vision M600 und der Einhell Freelexo Cam Plus 600, oder nutzen Satellitenortung, manchmal zusammen mit einer Kamera, wie der Husqvarna Automower Aspire R6V und der Kress KR261ES. Die Grenzen legst du dann in einer App fest. Diese Mäher sind meist teurer.

Wie groß ist dein Rasen?

Hersteller geben pro Modell an, für wie viele m² Rasen es geeignet ist. Der Bosch Indego XS 300 ist für Rasen bis 300 m², der Husqvarna Automower 315 Mark II bis 1.500 m². Wähle ein Modell mit etwas Reserve: Ein Rasen mit vielen Kurven, Bäumen oder einem schmalen Durchgang zu einer zweiten Fläche kostet den Mäher mehr Zeit.

Hast du zwei getrennte Rasenflächen, schau, ob der Mäher mehrere Zonen mähen kann. Manche Mäher mähen eine zweite Fläche, auf die du sie selbst stellst, andere fahren über einen schmalen Streifen selbst hinüber.

Steigungen und unebenes Gelände

Jeder Hersteller nennt eine maximale Steigung in Prozent. Für einen ebenen Rasen spielt das keine Rolle, für einen Garten am Hang schon. Für steile Gärten gibt es Modelle mit Allradantrieb, etwa den Husqvarna Automower 435X AWD.

Akku und Akkusystem

Die meisten Mähroboter haben einen eingebauten Akku und laden selbst in ihrer Station. Manche nutzen den Akku eines Werkzeugsystems, etwa der Makita RM350D (18 V) und die Einhell-Freelexo-Mäher (Power X-Change). Hast du schon Werkzeug dieser Marke, lies auch den Ratgeber zu Akkusystemen.

App, Regen und Diebstahl

Viele Mähroboter stellst du per App über WLAN oder Bluetooth ein. Damit wählst du Mähzeiten und Zonen und siehst, wo der Mäher ist. Teurere Modelle haben manchmal eine eigene Mobilfunkverbindung, sodass du sie auch außerhalb deines WLANs verfolgst. Achte auch auf einen Regensensor und Diebstahlschutz wie PIN-Code oder Alarm.

Eine Garage oder ein Dach hält Sonne und Regen von Mäher und Ladestation fern. Es gibt sie einzeln, etwa die Garage von Parkside und das Robohome von Scheppach.

Vergleichen auf ToolRango

Unter Rasenmäher stehen die Mähroboter mit den Preisen aller Shops. Derselbe Mäher kostet in einem Shop oft einige zehn Euro mehr als im anderen, und manche Shops liefern ein Installationsset oder eine Garage mit. Schau also genau, was in der Schachtel ist.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Begrenzungsdraht?

Nicht immer. Die meisten Mähroboter arbeiten mit einem Draht um den Rasen. Es gibt auch Modelle ohne Draht, die mit Kamera oder Satellitenortung arbeiten. Sie sind meist teurer.

Welcher Mähroboter passt zu meinem Rasen?

Schau auf die Fläche, die der Hersteller angibt, und wähle ein Modell mit etwas Reserve über der Größe deines Rasens. Bei Steigungen oder getrennten Flächen achte auch auf die maximale Steigung und ob der Mäher mehrere Zonen mähen kann.

Darf ein Mähroboter nachts mähen?

Technisch geht das oft, aber Naturschutzorganisationen raten davon ab, weil Igel und andere Tiere nachts unterwegs sind. Stell in der App Mähzeiten am Tag ein.

Weiter stöbern

ToolRango testet keine Werkzeuge. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Hersteller und Normen sagen. Folge immer der Bedienungsanleitung deiner Maschine.

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