Akku-Rasenmäher kaufen: so wählst du
Ein Akku-Rasenmäher startet auf Knopfdruck und braucht weder Benzin noch Öl. Du wählst vor allem nach Rasengröße, Akku und Bedienkomfort.
Schnittbreite und Rasengröße
Je breiter der Mäher, desto weniger Bahnen fährst du. Als grobe Orientierung der Hersteller: etwa 30–34 cm für kleine Rasenflächen bis rund 200–300 m², 36–40 cm für mittlere Flächen und 46 cm oder mehr für größere Flächen.
Prüfe, was der Hersteller für jedes Modell empfiehlt. Viele Hersteller geben eine empfohlene Fläche in m² pro Akkuladung an. Ein schmalerer Mäher ist leichter und passt besser zwischen Beete und Wege.
Ein Mähroboter ist eine eigene Kategorie: Er mäht selbstständig innerhalb einer abgegrenzten Fläche. Dieser Ratgeber behandelt Mäher, die du selbst schiebst.
Akku: Spannung und Kapazität
Akku-Rasenmäher laufen mit 18 V, 36 V (oft zwei 18-V-Akkus zusammen, 2×18 V), 40 V oder mehr, etwa 56 V bei EGO. Manche Marken geben die Nennspannung an, andere die Maximalspannung, daher sind die Werte nicht immer direkt vergleichbar.
Die Energie eines Akkus ist Spannung × Kapazität. Ein 36-V-Akku mit 4 Ah speichert 144 Wh, genauso viel wie zwei 18-V-Akkus mit 4 Ah. Mehr Wattstunden bedeuten längeres Mähen. Wie viele m² du pro Ladung schaffst, hängt auch vom Gras ab: Langes oder nasses Gras braucht mehr Energie.
Reicht eine Ladung nicht für deinen Rasen, hilft ein zweiter Akku: Du wechselst und mähst weiter. Ein Schnellladegerät lädt einen leeren Akku schneller wieder auf. Die Ladezeit steht in den technischen Daten.
Dasselbe Akku-System
Hast du schon Bohrschrauber oder andere Akku-Geräte, kannst du oft dieselben Akkus nutzen. Makita bietet Mäher für LXT an, auch Modelle mit zwei 18-V-Akkus. Einhell hat Mäher im Power X-Change-System, Ryobi für ONE+ und seine 36-V-Linie, und Bosch Home & Garden für 18 V und 36 V.
Ein Mäher ohne Akku ist praktisch, wenn du schon passende Akkus und ein Ladegerät hast. Akkus verschiedener Marken sind grundsätzlich nicht untereinander austauschbar. Prüfe immer beim Hersteller, welche Akkus ein Modell aufnimmt.
Schnitthöhe, Grasfangkorb und Mulchen
Die Schnitthöhe stellst du mit einem zentralen Hebel oder an jedem Rad ein. Ein zentraler Hebel geht schneller, wenn du die Höhe oft änderst. Achte auf den Bereich in Millimetern und die Anzahl der Stufen.
Das Volumen des Grasfangkorbs wird in Litern angegeben. Ein größerer Korb muss seltener geleert werden, macht den Mäher aber größer. Beim Mulchen bleibt fein gehäckseltes Schnittgut auf dem Rasen liegen; dafür braucht der Mäher eine Mulchfunktion oder einen Mulchkeil.
Die meisten Akku-Rasenmäher schiebst du selbst. Ein Mäher mit Radantrieb hilft an Hängen und auf großen Flächen. Dieser Antrieb zieht aber ebenfalls Strom aus dem Akku.
Gewicht, Verstauen und Pflege
Viele Akku-Rasenmäher haben einen klappbaren Holm, und manche lassen sich hochkant verstauen. Das spart Platz im Gartenhaus oder in der Garage. Das Gewicht steht in den technischen Daten, manchmal ohne Akku, achte also beim Vergleichen darauf.
Ein Akku-Rasenmäher ist leiser als ein Benzinmäher, weil kein Verbrennungsmotor läuft. Der Schallleistungspegel des Mähers steht auf dem Typenschild und in der Bedienungsanleitung.
Nimm immer den Akku heraus, bevor du den Mäher reinigst oder das Messer berührst. Halte das Messer scharf und tausche es so aus, wie es die Bedienungsanleitung beschreibt.
Vergleichen bei ToolRango
Mäher werden als Solo-Gerät und als Set mit Akku und Ladegerät verkauft, manchmal mit einem zweiten Akku. Jede Ausführung hat eine eigene EAN oder Bestellnummer. ToolRango vergleicht jede Ausführung einzeln, damit du weißt, ob Akku und Ladegerät dabei sind.
Häufige Fragen
Welche Schnittbreite brauche ich für meinen Rasen?
Als grobe Orientierung der Hersteller: etwa 30–34 cm für kleine Rasenflächen bis rund 200–300 m², 36–40 cm für mittlere und 46 cm oder mehr für große Flächen. Prüfe, welche Fläche der Hersteller für jedes Modell empfiehlt.
Wie viele m² kann ich mit einem Akku mähen?
Das hängt von Mäher und Akku ab. Viele Hersteller geben eine Fläche in m² pro Ladung mit einem bestimmten Akku an. Langes, nasses oder dichtes Gras braucht mehr Energie, dann schaffst du weniger.
Kann ich den Akku meines Bohrschraubers im Rasenmäher verwenden?
Wenn dieselbe Marke einen Mäher für dieses Akku-System anbietet, meist ja. Manche Mäher nutzen zwei Akkus gleichzeitig. Prüfe beim Hersteller, welche Akkus zum Modell passen.
Weiter stöbern
ToolRango testet keine Werkzeuge. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Hersteller und Normen sagen. Folge immer der Bedienungsanleitung deiner Maschine.
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